Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.
Konfuzius

 

Ich bin 1960 geboren. Habe drei erwachsene Töchter und lebe, zusammen mit meinem Lebensgefährten, in einer kleinen Gemeinde.
Beruflich habe ich einen extremen Weg genommen.
Ausbildung zur Friseurin.
Nach Jahren der „Kindererziehungszeit“ Wiedereinstieg in den Beruf.
Umschulung zur Industriekauffrau mit „42 Jahren“!
Hierbei kam der Wechsel in das Kaufmännische. Von da an ging es recht rasant zu – und steil nach oben. Durch einen glücklichen Zufall bekam ich die Chance einen Beruf auszuüben, in dem ich mich so richtig entfalten konnte.  Ich bekam 2006 eine Anstellung, als Persönliche Ansprechpartnerin, in einem Job Center. Mein Traumjob – Sozusagen!

Jedoch ist dies eine, in  sehr breiten Spektrum, anspruchsvolle Tätigkeit. Die enorme Arbeitsbelastung, welche tagtäglich, bewältigt werden muss, als auch der physische Druck, sind unbeschreiblich. Wie in anderen Jobs sicherlich auch!
Dennoch ist dieser „Job“ für mich mehr Berufung, denn Beruf. Ich liebe meinen Job. Entsprechend engagiert arbeite ich! Doch jedes extreme Engagement, hat seinen Preis.

Die größte aller Torheiten ist, seine Gesundheit aufzuopfern, für was es auch sei.
Arthur Schopenhauer

Dieses Zitat, trifft den Nagel auf den Kopf. Hätte ich es doch nur früher gekannt!

Wo ist die Grenze zwischen Liebe und Überforderung?
Nun, die Antwort gab mir mein Körper. Dessen Signal ich bis dahin, sehr gut, ignorierte.
Bis ich es registrierte, dass etwas falsch lief in meinem Leben, war es fast spät.
Aus dem Nichts heraus, haute es mich um. Nun musste ich den Preis für meine Ignoranz zahlen. Die ganze Palette der negativen Auswirkungen eines drohenden Burn-Out. Mit voller Wucht. Ausgebrannt!
ICH habe mich „aufgeopfert“ für den geliebten Job.

Das war Anfang 2012. Dieses „Ereignis“ zwang mich dazu, umzudenken.
Nein, ich würde es heute lieber als – „Wenn nicht jetzt, wann dann“  – überdenken bezeichnen. Was sollte ich tun? Meinen Job kündigen? Auswandern? Ins Kloster gehen? – Spaß beiseite! All das, kam natürlich nicht in Frage.

Ein Jobwechsel würde das Problem nicht lösen. Nicht der Job ist das Problem, sondern meine Einstellung dazu! Niemand hatte gezwungen, mich so extrem zu engagieren. Niemand hat mich zur Perfektion geprügelt. Keiner- außer ich – hatte die Latte so hoch gehängt! Und niemand zwang bzw. zwingt mich, bei meinem Arbeitgeber zu bleiben.
ICH BIN SELBST SCHULD! Ja, ich benutze mit Absicht diese Aussage.
Das zu erkennen und zu akzeptieren, war hart. Sehr hart!!
Bisher hatte ich Jedem und Allem die „Schuld“ an meinem Stress gegeben.
Meine Einstellung zu meiner Arbeitsweise musste ich ändern.
Dringend!

Dies hat dazu geführt, dass ich, berufsbegleitend, eine Weiterbildung als zur Zertifizierten Entspannungstrainerin absolviert habe. Nun bin ich in der Lage zu entspannen und mit Stress umzugehen. Noch wichtiger ist, erst gar keinen Stress entstehen lassen. Weshalb ich entsprechende Seminare für Zeit- und Stressmanagement besuchte.

Aber es heißt doch – Körper, Geist und Seele – sollen in Balance sein. Richtig.
Meine Leidenschaft zum Sport führte mich zur Erkenntnis, dass ich dies in mein „Relax-Programm“ integrieren musste. Nun, deshalb machte ich eine Ausbildung zur Lizenzierten C-Trainerin Breitensport Fitness und Gesundheit.

„Wer nichts für andere tut, der tut nichts für sich.“
Johann Wolfgang von Goethe

Da ich sozusagen „am eigenen Leib“ die unglaubliche Erfahrung machen konnte, wie mein Konzept wirkt, bin ich den Schritt in die „Teilzeitselbstständigkeit“ gegangen. Warum? Weil ich möchte, dass Sie Ihren Job behalten. Und damit glücklich sind!

Nun gilt es ja für jeden Trainer sich auch weiterzubilden, weshalb ich weitere Seminare und Lizenzfortbildungen absolviert habe:

  • Mental- und Achtsamkeitstraining nach MBSR
  • GfK -Gewaltfreie Kommunikation
  • Umgang mit schwierigen Situationen in Seminaren
  • Alter und Sport
  • Sensomotorik, Koordination und Sturzprophylaxe
  • Übungsleiter/in B Prävention „Entspannung und Stressbewältigung“ 
  • Übungsleiter/in B Prävention „Haltung und Bewegung“